Zum IMF, der IBRD und anderen Finanzsachen: Eine Rückschau. Teil I


 

Im Folgenden habe ich einige Beiträge zusammengestellt, die ich im Zeitraum 2006 bis 2008 je per E-Mail versandt habe. Auch hier habe ich mir jetzt nicht die Mühe machen wollen, diese Texte von so genannten Verbalinjurien zu reinigen, die mir zu jener Zeit zufolge arger psychischer Strapazen ab und an entfleucht sind; und ich hoffe, dass des Lesers Nachsicht ihm vom einen oder andern Wert abgegolten wird, den er dem einen oder andern Textteil abgewinnen kann.

Die Rezension der Papiere von Bretton Woods erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit; und es mag sein, dass mein PC manche Texte zwischen den Daten aufgrund meiner Stichwortsuche nicht gefunden hat. Ich werde solche bei Gelegenheit nachtragen, sodass manches vielleicht stimmiger wird.

Die einzelnen Beiträge werden an ihrem Beginn von der halbfett gesetzten Angabe des Datums markiert, an dem ich sie jeweils verfasst habe. (Für Tippfehler bitte ich um Nachsicht.)

Es beginnt nun die besagte Rückschau:

 

 

 

18 Jul 2006 12:43:17

 

Hallo,

weißt Du, mich würde schon interessieren, wer damals in den 50ern diese Bundesschatzanleihen gezeichnet hat, die zum Zeck der Einzahlung der Quote beim IWF begeben worden ist.

Ganz abgesehen davon sind ihre Konditionen freilich mindestens so extrem, wie die Art und Weise, wie ich Dich gerne vernaschen wollte.

Außerdem trifft ebendasselbe auf die nachfolgenden Bedingungen zu, zu denen man diese Verbindungen zu Bretton Woods in der ÖNB und anderswo verdaut hat.

Außerdem wäre wohl äußerst aufgeilend eine Verfolgung dessen, welche Konsequenzen eigentlich das VfGH-Erkenntnis zu GZ G 9/66, V 8/66 hatte.

 

18 Apr 2007 09:08:33

some short terms

UN-Treaties: # 20 IMF + IBRD

…wenn kein vernünftiger Grund zu zweifeln übrig bleibt; und nur dann! never ever has anybody been entrusted; (just) requested, instructed,…

arrangements only hereinafter!

all these „little things“ just as examples!

E/RES/1/11: EZ in 2.b, but MZ in 4.a! for example; or: why „for“ in 7. (see PC/20, Chapter III, Section 4, 36. and Art. X.3. of # 108 inclusively new provision referred to, there; and, of course, wording of Art. 17 etc. Charter!)? ergo: chronology of arrangements or facts! Beneath that, 2.b of said res. does not authorize to enter into agreement, but only into negotiations and, respectively, to draw up preliminary draft agreements (which is not the same as an agreement to be entered into by the ESC after art. 63!); the approval required by art. 63 of the charter does not exclude the character of a (final) agreement (to be entered into exclusively by the ESC as itself [what cannot be done by „consideration“ taken into or, respectively, recommendation expressed by E/RES/2/4 or by res. of 16 August; see protocol to # 108] which only needs such approval to come into force, comparable with national ratification)! Conclusion: these „agreements“ are void!

10 Jun 2007 14:41:12

G. A. Mackanzie, The Macroeconomic Impact of Privitazition

erschienen bei IMF Staff Papers, Vol. 45, No. 2 (June 1998). (c) 1998 International Monetary Fond.

Diesen Aufsatz habe ich gerade – mehr oder weniger – zu Ende gelesen; das Fazit, das ich daraus – abgesehen von einer beruhigenden weitgehenden Bestätigung meiner eignen Überlegungen – ziehe, ist, dass (ich wiederhole das nochmals) auch innerhalb der Staatsanwaltschaft sowie vor allem natürlich des BMJustiz einige Köpfe rollen werden, sollte das im Rahmen von BAWAG nicht zur Sprache kommen.

Dass jüngst angekündigt worden ist, da komme noch eine zweite Runde, die Eigentümer betreffend, ist mir da zu wenig, weil diese Zerhackung erstens rechtlich völlig untunlich und zweitens faktisch dazu führend ist, dass am Ende auf beiden Seiten nichts nachhaltig in die Zukunft wirkendes übrig bleiben wird.

Und dem Klima hau ich persönlich die Fresse blutig, diesem Dreckschwein von Hochverräter!

20070721, 1907

Zuletzt waren den österreichischen Printmedien zwei wichtige neue Details zu entnehmen, die Aufschluss über den Vorsatz Flöttls und Elsners geben:

1.) Flöttl habe bereits bei der ersten Tranche der „Karibik-Geschäfte“ auch eigenes Vermögen verloren (was bis dahin immer so dargestellt worden war, dass er erst aufgrund der Verluste sein Vermögen der BAWAG als Sicherheit anbot); und

2.) dass Flöttl sich (zumindest ab der zweiten Tranche) – so Elsner – insofern nicht an die schriftliche Weisung gehalten habe, als er „alles in einen Topf“ gegeben habe.

Das unter 2.) genannte Detail verstehe ich dahin, dass Flöttl nicht nur aufgetragen worden war, die ursprüngliche Spekulationswährung (vermutlich EUR bzw. ATS) in mehrere Fremdwährungen umzutauschen, ehe er damit das eigentliche Spekulationsprodukt (Optionen in YEN) erwirbt, sondern letzteres möglichst auch von verschiedenen Anbietern zu erwerben. Dies sollte dem Zweck dienen, dass bestimmte Stellen keinen Wind davon bekommen, die Sache also nicht auffliegt; was zumindest bei Elsner – was Flöttl angeht, ab der zweiten Tranche eventuell nicht mehr – auf einen (zumindest nach dem IMF relevanten) schlechten Vorsatz schließen lässt, außer man unterstellt zweierlei: zum einen dass die japanische Regierung ihrerseits schlecht ist und dass Elsner zweitens dies wusste und dieses sein Wissen seinem Tun zugrunde legte, welches in diesem Fall nicht unbedingt von schlechtem Vorsatz geleitet sein musste.

Dass Flöttl ab der zweiten Tranche alles in einen Pott gab, lässt zwei alternative Rückschlüsse zu, wobei der erste von ihnen besagen würde, dass Flöttl alles andre denn ein Spezialist ist: entweder er meinte, damit die Marge erhöhen zu können; oder aber er handelte dort bereits im Auftrag entweder der japanischen Regierung oder des IMF oder des FBI, oder welcher gouvernementalen Institution immer.

Wie auch immer, Geschäfte, wie sie hier zur Abhandlung stehen, und bei denen es letztlich darum geht, binnen kürzester Zeit sehr viel Geld im Sinne von extrem hohen Margen zu gewinnen, sind nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen völkerrechtlich zulässig; vorher aber noch ein Satz zu den Margen, die auch StA Krakow vorgerechnet hat: Vermutlich ging es nicht um einen Plan, innerhalb von „fünf bis sechs Jahren“ die verlorene Milliarde wieder rein zu holen, sondern weit schneller, nämlich durch zahlreiche kurzfristige Spekulationsgeschäfte, bei denen jeweils – relativ zur Geschäftsdauer – extreme Margen abfallen: zB 1%-Punkt bei einer Geschäftsdauer von einem Tag, was hochgerechnet aufs Jahr einen Gewinn von 360% bedeutete, was nicht heißen muss, dass man solchen Gewinn in einem Jahr auch tatsächlich machen kann, weil man erstens nicht jeden Tag ein solches Geschäft aufreißt und zweitens nicht bei jedem gewonnen wird.

Das wurde aber verschwiegen, offenbar, denn damit verstießen diese Geschäfte höchstwahrscheinlich gegen die IMF-Artikel, konkret wider dessen Artikel III (ii), wobei es im Einzelfall darauf ankommt, ob der IMF solche Margen genehmigt hat, bzw., wenn eben nicht, dann gegen Artikel IV (b); und zwar jeweils in der ursprünglichen also in BGBl 105/1949 kundgemachten Fassung der IMF-Artikel, wobei allerdings zu beachten ist, dass (außer Kuba) die zur Rede stehenden Karibik-Staaten erst in den späten 80er Jahren dem IMF beitraten, also exakt zu jener Zeit, als man bei der BAWAG begann, solche Geschäfte abzuwickeln, was – abgesehen vom bereits zitierten Artikel XX Absatz 2 (i) – meines Erachtens nur mit dem Lombardclub zusammenhängen kann.

Denn klar ist, dass solche „Minutengeschäfte“ (bei denen man hohe Mengen an Fremdwährung[sinstrumenten] erwirbt, damit den Wechselkurs hochschnellen lässt und sodann wieder verkauft) de facto auf (hohe) Wechselmargen hinauslaufen, die nach zitiertem Artikel III (ii) aber nur innerhalb der vom Fonds genehmigten Grenzen erlaubt sind. Hierzu ist anzumerken, dass sich der Fonds bei lauterer Gebarung nicht wider eine Einzelgenehmigung spreizen wird, wenn dem das betroffene Mitglied zustimmt und die Gründe plausibel sind (vgl. dazu Artikel IV Absatz 5 (f) sowie von Habsburg, Otto, Vorarlberger Nachrichten vom 21.7.2007, Seite 2).

Wenn große Mengen fremder Währung erworben werden, steigt deren Wechselkurs, weil der betreffende Staat, um dessen Währung es geht, sich gegen Ausverkauf schützen muss. Damit spekulieren die Spekulanten, die rasch, solange der Kurs hoch ist, wieder verkaufen, und so binnen kurzem extreme Margen machen wollen. (Das einzige, was sie dabei riskieren, ist, dass ihr Deal auffliegt, bevor sie wieder verkauft haben, und der betreffende Staat noch eher selbst Schutzverkäufe seiner Währung vornimmt bzw. veranlasst, was den Kurs wieder nach unten drückt, womit ihr erwarteter Gewinn futsch ist.)

Dies ist also unter den gerade gezeigten völkerrechtlichen Normen nur dann zu rechtfertigen, wenn dieses dem „Spekulanten“ gleichsam „geschenkte“ Geld aus der Sicht des Währungsstaates dazu dienen soll, dessen Konjunktur nicht abstürzen zu lassen, oder auf die Beine zu bringen, oder einen besseren Ausgleich der Handelsbilanz herbeizuführen, oder aber auch, einen humanitären Akt gegenüber einem der Hilfe bedürfenden Land zu setzen.

Dies sind zugleich die Voraussetzungen, unter denen der Fond eine solche, wie angesprochene Sondergenehmigung erteilen wird können.

Bei der BAWAG agierte man aber offenbar auf eigene Faust, und das – wenn es so war – ist unrechtmäßig!

Es ist daher davon auszugehen, dass man in Japan – in der wohl in etwa zu dieser Zeit perfektionierten EDV-gestützten internationalen Finanztransaktions-Vernetzung – davon Wind bekam, was hier getrieben wurde, und dass man in der zweiten Tranche eventuell den Herrn Flöttl sich zur Brust genommen hat, wenn nicht schon dieser zuvor reumütig sein auf ähnliche Weise erworbenes Vermögen „freiwillig“ wieder verspielen musste, worin denn auch der Grund dafür liegen könnte, warum Elsner in U-Haft sitzt, Flöttl aber nicht.

Zu erwähnen ist noch, dass Artikel VIII Absatz 2 (b) der IWF-Artikel idF BGBl 189/1978, abgesehen davon, dass er die Fassung des zitierten Artikel IV (b) BGBl 105/1949 gar nicht zu eliminieren imstande ist, zumal dort von Aufhebungen nicht die Rede ist und die beiden Normen einander nicht ausschließen, in erster Linie lediglich insofern eine Neuerung brachte, als nunmehr nur mehr eine Währung (eines Mitgliedslandes) im Spiel sein musste.

Ferner ist interessant, dass sowohl der Begriff der „spot exchange transactions“ aus Artikel III (i) als auch jener der „other exchange transactions“ aus ebendort (ii) in BGBl 105/1949 mit „Kassageschäfte“ einerseits bzw. „andere Devisengeschäfte“ anderseits ins Deutsche übersetzt wurden.

Noch interessanter ist, dass sich in meinem Langenscheidt aus dem Jahre 1970 unter exchange folgender Eintrag findet: foreign ~s pl. Devisen f/pl.

Ich verstehe das angesichts der Tatsache, dass auch fremdländische Geldnoten (also etwas, was man im spot-Geschäft tauscht) selbstverständlich auch Devisen sind, sind doch auch und gerade diese „auf Sicht“ fällig, dahin, dass mit dieser (in keinem mir zur Verfügung stehenden Wörterbuch jüngeren Datums mehr zu findenden) Mehrzahlform auf die Mehrheit der Forderungen hingewiesen werden soll, die sich in solchen other-than-spot-exchanges verbergen! Nämlich neben der Forderung, die sich an den Staat, um dessen Währung es geht, richtet, auch eine Forderung dieses Staates und – wenn man so will sogar eines jeden andren Mitgliedstaates des IMF! – auf Verwendung dieser Devisen ausschließlich zu einem mit dem IMF konformen Zweck!

20070723, 1442, Bregenz am See

What, at all, is currency, and which is its purpose?

Currencies are means to facilitate exchange of goods (and services), so they must show, at least, the following two characteristics: they have to be accepted by everybody (from current: widely known, generally acknowledged) as a value of exchange (from the German term: sich bewähren, [den Wert] bewahren) and secondly they should be easily transportable rather than of tons of weight.

Although, after these features, for example wheat could be regarded as a currency as well as crude oil, or coffee beans, or diamonds, or (nowadays) computer chips, or (in certain circles) opuses of the fine arts, or eatable fish, or what ever else.

Some of these goods (of general demand) enumerated here are, within a certain period of time, perishable. Might well be that this is the reason why IMF-articles as well as IBRD-articles provide that it shall be a public institution within the territory of each member state (ordinarily its central bank) which shall function as the depositary of the Bank and, respectively, the Fund, to hold for them that member’s currencies, paid into the Bank (the Fund) in fulfilling their subscription obligations under these articles.

For, as well as banknotes must be changed into banknotes of smaller or higher pieces (of value) or – against a fee for administration and production costs – of more intact or clean state by the several central bank, also quantities of wheat delivered as a currency, had to be exchanged into quantities of equal quality and weight of a fresher harvest, at the right time, when, or better: before become perished.

These reflections together with the nature, for example, of (security) options must lead us to the conclusion that any exploiting trade between nations (taken place without the permission of the Fund) has to be regarded as being detrimental to both the articles on IMF and those on IBRD as well as “other exchange transactions” by margins beyond that allowed by the Fund.

World trade has been exploiting for such long a time, that is to say, if only in the so called published opinion, while the nation’s real leaders always knew about, relied on, and acted after what I would like to call the master plan (designed so many Ages ago and, since then, having been to be adapted that often).

Thus it is not only a question of honour or honesty but much more, too, one of a long-range view instated on a basis of overall wealthy of all the mankind, that we need to make this the object of both the public opinion and the individual opinion of everybody blessed with or by human intelligence, until everybody again knows by heart.

Während meines Studiums arbeitete ich während der Semesterferien einmal in Liechtenstein für einen Lebensmittel verarbeitenden Industriebetrieb. Dort lernte ich einen Studiosus der Philosophie (Uni Wien) kennen, mit dem ich in den Essenspausen viel diskutierte. Eines Tages empfahl er mir die Lektüre Camus’ Le chute, und meinte, die Handlung dieses Romans werde mein Schicksal sein. Als ich es las, erschrak ich sehr. Doch inzwischen weiß ich, dass er mir nur die halbe (eine verschlüsselte, hinkend paradigmatische) Wahrheit verriet, der Schlingel! J

20070726, 1635

Wiewohl angesichts der bereits wirkenden Folgen paradox und praktisch absurd sein könnte, zu erwarten dass ihr entsprochen werde, so trifft doch einen jeden, insbesondere einen jeden, der selbständig (self employed) Wirtschaft treibt, die Pflicht, Vorteil, den er aus der Geschäftsführung ohne Auftrag ( §§ 1035ff ABGB) eines Dritten zieht, diesem unaufgefordert angemessen zu vergüten.

Denn tut er dies nicht, trägt er (zumindest langfristig) dazu bei, dass Währungsstabilität (Artikel IV4 IMF idF 105/1949) nicht statt hat.

Die Herren spin doctoren, Meinungsmacher und sonstigen Anwender und Nutznießer der „Ganzkörpertelekommunikationstechnologien“ leben in diesen Tagen also höchst gefährlich. Denn sie sind es, die zwar aushorchen und aufgreifen, um weiterzuleiten, also – für teures Geld! – auch und gerade an die Politik, die in den Ämtern zu walten hätte, dass der Pflicht entsprochen wird!, (weiter-) zu verkaufen, dabei aber Urheberschaft weder nennen noch abgelten.

Denn ebenso, wie nach IMF-Artikeln klar verpönte spekulative transaktionsbedingte bloße Geldvermehrung eines Staates Währung schwächen kann, ist dazu der imstande, der weit unter seinen Fähigkeiten den Lohn für fremder Arbeit (fremden Verdienstes) Früchte erntet.

Insbesondere unter Artikel V5 IMF (idF 105/1949) ist Österreich daher gut beraten, wenn es von Amts wegen dafür sorgt, dass meine Mühe und mein Verdienst abgegolten werden, da ihm danach (argumento insbesondere „of“ in Artikel VIII4b(v), too!) andernfalls untersagt werden könnte, sogar die von der ÖNB aktivierten Zeichnungskapitalsforderungen an den Fond zu nutzen: „of“ ist nicht gleich „its“, bitteschön!

Angesichts der angesprochnen Pflicht wird deutlich, welche noch größren Pflichten hinter dem Privileg, nach (Jahres-) Bilanzüberschüssen versteuern zu dürfen, steckt, soll solche steuerliche Konstruktion nicht gänzlich unrechtmäßig sein.

Die Frage also ist, ob es die Schwyzer waren, die den Löwenherz an Österreich verraten haben, gebrieft aus Rom und zu dem Zwecke, die Nordischen ganz unter das Goldregime zu zwingen, wofür man fürderhin wichtiger Finanzplatz sein durfte: von wegen Tell’sche Freiheit! Verlog’ne Hurenbrut!

Wäre dem so, wäre der „Streit“ zwischen Rom und Mekka noch unverständlicher denn je, es läge denn Roms Auftraggeber um halbe Welten östlicher – und zwar noch lange vor Kolumbus!

Gut aber immerhin, dass man, dass Soraya, ist versucht zu sagen einer, jetzt erkannt hat, dass es bei BAWAG nicht so sehr um Sassen als vielmehr massiv um Östreich geht.

20070728, 0823

Nachdem schon in den 20er Jahren der Grenzverlauf, heute würde man sagen: auf kanadischem Gebiet, zwischen Russen und England paktiert worden war, gelangte durch Kaufvertrag (http://avalon.law.yale.edu/19th_century/treatywi.asp) das solcherart abgesteckte Alaska 1867 an die USA.

Und 1958/59 schließlich (http://avalon.law.yale.edu/20th_century/ak_statehood.asp) wurde Alaska zum 49. Staat derselben.

Studiert man diese Verträge aufmerksam, wird einem rasch bestätigt, was man zuvor vermutet hat: dass Alaska die größte Kautel gegen einen Missbrauch der Macht durch die USA darstellt, welche diesen kraft deren Vormachtstellung im Internationalen Währungsfonds zukommt; zugleich war und ist Alaska aber auch Anker für die USA in einem möglichen Sturm des Kippens des IMF; sowie Druckmittel wider (das im IMF sodann allein gelassne) Russland seine (wohl in erster Linie) Bodenressourcenmacht gegenüber Europa (und dabei insbesondre England) zu nutzen, damit dieses weniger auf Amerika (samt Dritter Welt) laste.

Und drittens ist dieses Vertragsgeflecht also Verbindung von „westlicher“ und „östlicher“ Welt, ein wahrer Superkitt, der alles zusammenhält; der aber auch bestätigt und erklärt, dass bzw. warum in der Tat (spätestens) seit den Revolutionen der Aufklärungszeit der Kalte Krieg beschlossen war.

Insgesamt also ein unglaublich fein austariertes System von Gleichgewicht, das die USA und Russland zusammengeschweißt hat wie siamesische Zwillinge, für den Kalten Krieg!

Denn 1867 war klar, dass Alaska eines Tages US-Bundesstaat sein werde, womit das Pfand verloren ginge; weshalb man Fallstricke wider solch ein Unterfangen bereits 1867 eingebaut hat. Und sie haben offenbar gewirkt, obwohl man sich auf US-Seite freilich ihrer bewusst war, 1958, was wieder zeigt, dass man sich eh drauf verlassen kann, dass alte Pakte zählen.

Wie viele Robbenbabys oder Wale also müssen noch geschlachtet werden, ehe Dornbirner Stadtbusfahrer aufhören zu erwarten, ich werde – genötigt durch Mordversuch – Österreich erretten, wo doch dieses es ist, das mich zu Fall und um eine Familie gebracht hat?

Wie lange braucht es noch, bis die kapieren, dass nicht sie den Ton der Veränderung anzugeben bestimmt sind, sondern wir! Wie lange braucht es noch, bis sie uns glauben, dass wir lieber in den Tod gehen, als zu akzeptieren, zu tolerieren, dass sie den Ton angäben (wäre das doch gleichbedeutend mit dem Tod als Menschen)!

Und wie viel Arsch verschissene Scheiße müssen die an ihrem Stecken haben, wenn sie mit und trotz des bissig stinkenden Katalogs ihrer politischen Leistungen seit den Revolutionen nicht und nicht vertrauen wollen, dass man sie nicht töten werde, wenn sie freiwillig losließen!

Man fängt jetzt also an, auch mich als Großkopf offen zwingen zu wollen, anstatt ihresgleichen zu ermahnen, mir angemessene Arbeitsbedingungen nicht zu verwehren.

Ihr seid des Todes! Ihr seltendämliches Gewächs!

31 Jul 2007 09:43:51

Um Optionen…

…geht es angeblich.

Optionen verbriefen einen Anspruch, Wertpapiere (zB Aktien oder Schuldverschreibungen) zu einem bestimmten Termin (oder innerhalb eines bestimmten Zeitfensters) zu erwerben oder zu verkaufen, und zwar zu einem bestimmten im Vorhinein festgesetzten Preis; weshalb man, je nach dem, mit einem Steigen oder einem Fallen des Kurses des zugrundeliegenden Wertpapiers spekuliert; oder wie offenbar hier: dem Steigen oder Fallen des Wechselkurses der fremden Währung in der man kauft oder zu der man verkauft.

Daraus folgt, dass dann, wenn man sich verspekuliert hat, für einen selbst die Option so gut wie nichts mehr wert ist, weil sie am erwünschten Kurs vorbeigeht.

Das heißt aber nicht, dass das für jedermann so sein müsste. Wenn man den richtigen Partner zur Hand hat, kann man sie dem verkaufen, weil sie ihm ins Spekulationskonzept passen, etwa auch aus steuerlichen Gründen; und so seinen eignen Verlust zumindest minimieren.

Dass das alles von höchst fragwürdiger Rechtmäßigkeit im Hinblick auf IMF ist, hab ich schon gesagt!

20070810, 1924

 

Article IX Section 9 (c), especially (ii) IMF is amenable to a conclusion e contrario after which, in connection with Article IX Section 10 IMF, every State Member of the Fund should pass appropriate legislative measures which provide for inviting concerned other State Members to communicate the basis for assessment and rates which they want to have applied by that State Member in collecting and forwarding taxes on obligations and securities traded in its territory but issued in that other State Member’s currency.

This argumentum e contrario, regarding the purposes of IMF (Article I), doesn’t seem to be neither inadmissible nor not indicated when we realise that to not draw it much more is against these purposes, because not to draw that conclusion, on the one hand, means to perpetuate the privileged and protected position of especially “western” stock exchange places and economies (or currencies, respectively) and, on the other, does not sufficiently deal with a – I’d like to call it: principle of origin of material value of performance, which principle seems to be inherent in the purposes of Article I IMF.

By the way, to draw this conclusion need not necessarily contradict the duties provided for in Article VIII IMF.

So this is an absolutely innovative sight of interpretation of IMF which, I am sure, has to and will revolutionize financial markets and which, too, shows that establishing EU or, respectively, Euro zone is massively contradictory to IMF (and, by the way, IBRD, too), but also very unnecessary, at all.

At this point I should be allowed to say that there are many other similar innovative ideas on different interpretation of IMF, for example, which I am itching to proclaim, but unfortunately there is still another problem having to be solved, surely mixed up with this one, which calls world wide treason.

How do guys call them in Sierra Leone? – Rats on two feet!

J

10 Aug 2007 20:50:05

See Article XII Section 7, too!

Weißt Du, ich versteh das nicht: Wie man als BMF, also zB KHG, im Board of Governers des IMF sitzen kann, offensichtlich ohne jemals die Articles of IMF gelesen zu haben. Hat er, haben sie sie aber gelesen, sind sie die größten Flaschen, die rumlaufen!

Damit zusammen hängt freilich auch die Notwendigkeit zur Überlegung, ob eigentlich mit rechten Dingen zugegangen sein kann, wenn einzelne, oder überhaupt derart enormer Geldreichtum angesammelt wird.

Außerdem, finde ich, dass (selbst ehrlich verdientes) Geld, das nicht verbraucht wird, zugunsten der Zentralbank des es ausgebenden Staates, verfallen sollte, wenn es nicht binnen bestimmter Frist investiert wird, und zwar zu verträglichen Konditionen und selbstverständlich auch sonst konform mit IMF und IRBD etc. investiert wird.

Lauter Hyperflaschen sind da am Werk, die uns alle in den Abgrund der totalen Kybernetikwelt am und im Menschen bereits gebracht haben!

Die Frage des Dr. Hans Zeger muss ja noch ausgeweitet dahin werden, dass man sich frägt: Wenn die solche Daten schon nicht offiziell verwenden dürfen, inwieweit verwenden sie sie zB im Rahmen subtiler Mobbingaktionen, die der Einschüchterung und Gewinnung des Mitarbeiters für illegale Aktionen dienen. Da reicht ja manchmal ein subtil gewähltes Wort in einem Nebensatz, das dem betreffenden signalisiert, dass man da was weiß von, was gegen ihn in der Hand hat; und das braucht man dann bloß mit der Forderung nach eben irgendeinem Tun oder Lassen verbinden, etc., etc.

Wir müssen zu unsren Schwächen stehen lernen, sonst sind wir verloren! Oft sind es außerdem gar keine Schwächen, sondern das Gegenteil, und nur als solche durch die Jahrhunderte hindurch genannt worden, völlig zu Unrecht!

So viel wäre noch zu sagen, und so wenig Mittel dafür stehen mir zur Verfügung, ob des Hochverrats.

Wie lange noch, ehe dreingedroschen wird?

20070812, 1918

 

Es wird niemand zu finden sein, der wahrheitsgemäß davon berichten könnte, dass ich irgendwann in meinem Leben, bevor das organisierte Pöbelmobbing in Wien über mich hereinbrach, in erwähnenswertem Ausmaß die so genannten einfachen Leute herablassend oder sonst respektlos behandelt hätte; im Gegenteil sollten sich eine Menge Leute finden lassen, die bezeugen können, dass das Gegenteil der Fall war.

Ich bin daher in besonderem Masse prädestiniert, die folgende Kritik auszusprechen:

Es geht unseren Leuten hier zu gut! Es geht ihnen gemessen an ihrer Bildung, die Grundvoraussetzung für Respekt vor seinem Nächsten und insbesondere vor der Intelligenz ist, um Welten zu gut. Und sie haben keinen Respekt vor der Intelligenz. Letzteres ist allerdings kein Novum:

Wenn ich zurückdenke, war in meiner Lebensumgebung zeitlebens auch die landläufige Meinung anzutreffen, dass geistige Arbeit nicht wertvoller sei als Handarbeit, oft genug sogar, dass sie weniger wert sei als Letztere.

Dass dies grober Unsinn ist, steht außer Zweifel, muss außer Zweifel stehen, angesichts der Technik und sonstigen Errungenschaften, derer sich auch der Pöbel so gerne bedient, und sei es nur am Bildschirm, wenn er diversen Motorsportveranstaltungen frönt.

Dass einem Bergwerksarbeiter, der in der Tiefe sein Leben riskiert, um Rohstoffe zu fördern, ebensolcher Respekt zu zollen ist, und dass ohne ihn der Fortschritt ebenso wenig möglich gewesen wäre, habe ich schon oft betont.

Doch es geht um etwas ganz andres: Der Pöbel sitzt dem fatalen Irrtum auf – so mein Eindruck von bzw. meine Einschätzung der Situation – dass der Geist ihn einschränken, unterdrücken wolle. Doch das Gegenteil ist in mehrfacher Hinsicht der Fall:

Denn es ist der Pöbel (ich benutze diesen Ausdruck als Synonym für weithin ungebildete Bevölkerungsschichten, die ihren Lebensunterhalt mit Handarbeit oder durch Facharbeit in einem speziellen, engen Sektor, in dem sie Spezialkenntnisse haben, verdienen, die aber darüber hinaus keine besonders weit reichende Allgemeinbildung aufweisen und selbst die der Grundschule weithin vergessen, oder sich seinerzeit erst gar nicht lehrplangemäß angeeignet zu haben scheinen) – der Pöbel also hängt der Intelligenz an den Eiern, und ich drücke dies bewusst so drastisch aus, weil es exakt so drastisch zu sein scheint.

Er tut dies deshalb, weil er fürchtet, von der Intelligenz ausgelöscht zu werden. Dabei sucht er sukzessive und massiv, sich der Herrschaft über die Technik zu bemächtigen, obwohl er diese weithin gar nicht versteht.

Er tut dies offenbar vor allem deshalb, weil er einerseits spürt, dass gegenüber der Dritten Welt ein Ausgleich langsam aber sicher höchst angezeigt ist, er diesen aber andererseits nicht gewähren will, weil er meint, dass er zu seinen Lasten ginge.

Aus dieser Haltung spricht der besondere Grad des Mangels an Intelligenz und Wissen, wodurch er sich also lediglich selbst entlarvt und auf die Liste setzt.

Das Ansinnen der Intelligenz hingegen sollte von jeher darauf ausgerichtet gewesen sein, die Zahl der braven Handarbeiter in jenem Ausmaß begrenzt zu halten, das unbedingt nötig ist, um jene Arbeiten, die notwendig aber unbeliebt sind, verrichtet wissen zu können. Doch sollte ihm auch klar sein, dass das Ausmaß solcher Arbeiter in ferner Zukunft abnehmen würde, weil zunehmend Maschinen am Werk sein würden.

Die große Frage ist nun, ob der Pöbel die Selbstdisziplin aufzubringen imstande ist, sich bei seiner Fortpflanzung in einem Maß selbst am Riemen zu reißen, das gewährleistet, dass er, der Pöbel seiner Anzahl nach die (im Schwinden begriffen scheinende!) Intelligenz im Wege von massenpsychotischen Erscheinungen nicht ausrottet, bzw. dass dieser Tendenz eine sie überragende Gegentendenz gesichert ist, nach der der Pöbel in der angesprochenen Allgemeinbildung aufholt, sodass die zuerst genannte Tendenz verschwinden wird.

Denn ist er zu dieser Selbstdisziplin nicht imstande, droht die Menschheit entweder in die Steinzeit zurückzufallen, oder überhaupt auszusterben.

Dies erscheint mir doch ein eher zwingendes Argument für Wachsamkeit und das Ergreifen bzw. effiziente Umsetzen von Gegenmaßnahmen zu sein.

Einige davon – um nur diese zu nennen – ließen sich in einem vertrags- bzw. völkerrechtskonformen Vollzug von IMF, IBRD etc. finden, was gegenwärtig nicht zu geschehen scheint, wobei aber die zuletzt durch die Medien gegangene Sache rund um Paul Wolfowitz Anlass zu Hoffnung gibt, dass auch innerhalb (?) der Weltbankgruppe exaktes Problembewusstsein besteht.

Wie ich bereits aufgezeigt habe, lässt sich jedes Problem, das auf der Ebene der internationalen Politik und des Völkerrechts ansteht, letztlich darauf zurückführen, dass in den Staaten heilloses Tohuwabohu herrscht, was Legitimation sowie Wahrhaftigkeit der Macht anlangt.

Dieses Phänomen ist eine unmittelbare Wirkung der oben beschriebenen Angstneurosen und -psychosen des Pöbels. Denn er vertraut der Intelligenz, die er über Jahrzehnte (ja Jahrhunderte) hindurch geknebelt hat, nicht über den Weg, weil er Rache fürchtet; also setzt er sich, in einem völlig falsch aufgefassten Demokratieverständnis selbst auf Sessel der Macht und versucht dort, mehr schlecht als recht, das umzusetzen, was er der von ihm im Kämmerchen gefangen gehaltenen, dort kauernden Intelligenz an geistigem Produkt abgenötigt hat.

Dass das schief gehen muss, oder zumindest kann, scheint evident zu sein.

Ein ganz wesentliches Element der Misere liegt aber auch daran – und ich erkenne dies bei meinen aufmerksamen Fall- und Feldstudien in der Menge eindeutig! – dass der Mann bereits mehrheitlich von der Frau gegängelt wird, und längst nicht mehr umgekehrt, wie dies allzu verbissene Emanzen immer noch behaupten wollen. Es ist sehr viel dran am Wort, dass das Weib die Welt regiere.

Es tut dies freilich nur scheinbar, denn was es tatsächlich regiert, oder zumindest zu regieren sucht, ist nicht die Welt, sondern der Mann, der das Wissen dazu hat.

Ich will den Leser nicht damit brüskieren oder langweilen, dass ich mit privaten Geschichten aufwarte. Doch Faktum ist, dass die Geschichte, die mir widerfahren ist, sehr schön belegt, zu welch unsagbar grotesken Ungerechtigkeiten, ja Lebensgefährlichkeiten (im Sinne der oben dargestellten Gefahr des Aussterbens der Intelligenz) dies zB dann führt, wenn ein absolut unfähiger Kinderpsychiater, der seinen Weg auf seinen Machtsessel offenbar über Korruption und Vetternwirtschaft genommen hat, haarsträubend falsche Gutachten erstattet, die jeder Nüchterne mit Welthorizont und umfassender Kenntnis vom Menschsein als Gräuel erkennt, und so genannte Gerichte ihm blind folgen, anstatt seine Demontage zu veranlassen.

Ich kann, will und werde nicht zurückschrecken, Lebewesen, die mein Leben bedrohen und nicht davon ablassen wollen, kurzerhand bzw. nach meinen Möglichkeiten zu schlachten, wenn dies der einzige Weg sein soll, eine menschliche Zukunft der Menschheit zu sichern.

 

[Fortsetzung folgt in: Zum IMF, der IBRD und anderen Finanzsachen: Eine Rückschau. Teil II]

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